Machen Sie es sich leicht und folgen Sie unserer Anleitung Schritt für Schritt von der Anmeldung Ihrer Anlage bis zur Inbetriebsetzung. Hier erfahren Sie auch, welche Formulare und Unterlagen Sie einreichen müssen, damit Sie erfolgreich angeschlossen werden und einspeisen können.

Inbetriebsetzung leicht gemacht

Schnell und unkompliziert: Der Anschluss und die Inbetriebnahme Ihrer Photovoltaikanlage funktionieren ganz leicht mit unserem 4-Schritte-Ablaufplan. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Anschluss und die Inbetriebsetzung Ihrer EEG- oder KWK-Anlage möglichst schnell und einfach zu erhalten. Wir beraten Sie gerne zu aktuellen technischen und tariflichen Möglichkeiten.

Ablaufplan zur Inbetriebsetzung Ihrer Anlage

Schritt 1: Der Antrag

Im ersten Schritt melden Sie Ihre geplante Erzeugungsanlage bei uns an. Handelt es sich um eine Anlage mit einer Leistung < 30 kW, die an das Niederspannungsnetz angeschlossen werden soll (z. B. eine Photovoltaikanlage, die über Ihren Hausanschluss einspeist), können Sie die notwendigen Unterlagen den Downloads (Formulare) im unteren Teil der Seite entnehmen. Für Anlagen mit einer Leistung > 30 kW oder Anlagen, die an das Mittelspannungsnetz angeschlossen werden sollen, setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung.

Hinweis: Beachten Sie auch unsere technischen Anschlussbedingungen. Die Dokumente finden Sie auf dieser Seite rechts im Downloadbereich.

Schritt 2: Die Anschlussprüfung

Wir prüfen Ihren Antrag. Sofern eine Netzverträglichkeitsprüfung erforderlich ist, erhalten Sie eine Information von uns. Das Ergebnis einer solchen Prüfung erhalten Sie schriftlich.

Schritt 3: Der Inbetriebsetzungsauftrag

Sie beauftragen die Inbetriebsetzung bzw. Zählersetzung über Ihren eingetragenen Elektroinstallateur. Sie haben noch keinen Installateur an Ihrer Seite? Einen zugelassenen Installateur in Ihrer Nähe finden Sie ganz leicht unter Installateure finden.

Der Installateur wird sich anschließend mit dem Formular "Auftrag für die Inbetriebsetzung" mit uns in Verbindung setzen und die Zählersetzung beauftragen. Sobald uns die Inbetriebsetzungsmeldung vorliegt, veranlassen wir die Zählersetzung.

Eine Zählersetzung kann unter Umständen einige Tage in Anspruch nehmen kann. Bei Anlagen in der Mittelspannung muss der Antrag 3 bis 4 Wochen vor der Inbetriebsetzung gestellt werden.

Schritt 4: Die Inbetriebsetzung

Wir bauen den Zähler auf dem fertig eingerichteten Zählerplatz ein. Die Voraussetzung für den Einbau ist, dass dieser Zählerplatz den jeweils gültigen Technischen Mindestanforderungen entspricht. Im Anschluss nimmt der von Ihnen beauftragte Elektroinstallateur die Inbetriebsetzung vor und protokolliert diese mit einem Inbetriebsetzungsprotokoll.

Hinweis: Nach erfolgter Inbetriebsetzung setzen wir uns Ihnen in Verbindung, sofern uns Unterlagen noch nicht vollständig vorliegen. Dazu zählen unter anderem Abrechnungsdaten, der Nachweis über die Registrierung im Marktstammdatenregister oder der Zulassungsbescheid der Anlage beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Weiterführende Informationen rund um das Thema Einspeisung

Wir informieren Sie über gesetzliche Grundlagen, Anforderungen und Neuerungen informieren, damit Sie fit für die Zukunft sind.

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Die steckerfertige Photovoltaikanlage

Auch als Mieter:in haben Sie die Möglichkeit, sich an der Energiewende zu beteiligen – und zwar mit einer sogenannten steckerfertigen Mini-Photovoltaikanlage. So können Sie einen Teil Ihres eigenen Strombedarfs selbst decken, der zusätzlich benötigte Strom wird aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen. Wichtig ist, dass Anschluss und Betrieb der kleinen Anlage in jeder Situation sicher sind. Maßgeblich ist hier das VDE-Vorschriftenwerk.

Was gibt es zu beachten? 

Eine normgerechte Anwendung kann nur mit einer speziellen Einspeisesteckdose sichergestellt werden, die durch einen eingetragenen Elektrofachbetrieb installiert wurde. Die meisten haushaltsüblichen Schutzkontakt-Steckdosen sind nicht für den Einsatz von Erzeugungsanlagen mit Steckern zugelassen.

Um den aus dem Stromnetz bezogenen, aber auch den von der PV-Anlage ins Netz eingespeisten Strom ordnungsgemäß messen zu können, wird ein sogenannter Zweitarifzähler (auch Zweirichtungszähler genannt) benötigt. In den meisten Haushalten ist lediglich ein Eintarifzähler installiert, sodass ein kostenpflichtiger Zählerwechsel erfolgen muss. Die jährlichen Entgelte für den Messstellenbetrieb sind abhängig von der verbauten Zählerart und sind hier veröffentlicht.